Gießanleitung
Dill richtig gießen
Wie oft Dill gießen? Dill im Beet gießen Sie im Sommer an einem sonnigen Standort etwa alle 4 Tage mit rund 11 Liter pro m². Regelmäßig gießen, besonders bei der Keimung – Dill mag aber keine Staunässe.
Wasserbedarf von Dill
Erde nie ganz austrocknen lassen, aber Staunässe vermeiden. Dill (Anethum graveolens) hat einen mittleren Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Dill Wasser braucht
- Zu wenig Wasser: schlaffe, eingerollte oder vom Rand her braune Blätter. Dill reagiert darauf schnell.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Spatenprobe: Nach dem Gießen einen Spatenstich tief nachsehen, ob das Wasser bis in 20–30 cm Tiefe angekommen ist.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Über Blätter und Blüten gießen: Das fördert Pilzkrankheiten. Wasser gezielt an den Wurzelbereich geben.
Dill gießen im Jahresverlauf
Im Frühjahr und Herbst genügt meist die Hälfte der Sommermenge. Im Winter wird im Beet nicht gegossen – Ausnahme sind Immergrüne an frostfreien, trockenen Tagen.