Gießanleitung
Feige richtig gießen
Wie oft Feige gießen? Feige im Topf gießen Sie im Sommer an einem sonnigen Standort etwa alle 3 Tage mit rund 8 Liter pro Topf. Im Kübel im Sommer reichlich, im Winterquartier nur so viel, dass der Ballen nicht austrocknet.
Wasserbedarf von Feige
Das begrenzte Erdvolumen trocknet schnell aus – im Sommer regelmäßig die Fingerprobe machen. Feige (Ficus carica) hat einen mittleren Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Feige Wasser braucht
- Zu wenig Wasser: schlaffe, eingerollte oder vom Rand her braune Blätter. Feige reagiert darauf schnell.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Gewichtsprobe: Ein frisch gegossener Topf ist deutlich schwerer – mit etwas Übung erkennt man Durst durch Anheben.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Wasser im Untersetzer stehen lassen: Nach 20–30 Minuten abgießen, sonst droht Wurzelfäule.
Feige gießen im Jahresverlauf
Im Frühjahr und Herbst genügt meist die Hälfte der Sommermenge. Im Winterquartier Feige nur so viel gießen, dass der Ballen nicht völlig austrocknet.