Gießanleitung
Karotten richtig gießen
Wie oft Karotten gießen? Karotten im Beet gießen Sie im Sommer an einem sonnigen Standort etwa alle 6 Tage mit rund 11 Liter pro m². Nach der Keimung eher sparsam gießen: Das regt die Wurzel an, in die Tiefe zu wachsen. Wechsel von trocken zu nass lässt Möhren platzen.
Wasserbedarf von Karotten
Gleichmäßig feucht halten, besonders während Blüte und Fruchtbildung. Lieber seltener und durchdringend als täglich ein wenig. Karotten (Daucus carota) hat einen geringen Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Karotten Wasser braucht
- Zu viel Wasser: weiche, gelbe oder glasige Blätter, muffiger Geruch der Erde. Bei Karotten die häufigste Ursache für Probleme.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Spatenprobe: Nach dem Gießen einen Spatenstich tief nachsehen, ob das Wasser bis in 20–30 cm Tiefe angekommen ist.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Über Blätter und Blüten gießen: Das fördert Pilzkrankheiten. Wasser gezielt an den Wurzelbereich geben.
Karotten gießen im Jahresverlauf
Im Frühjahr und Herbst genügt meist die Hälfte der Sommermenge. Im Winter wird im Beet nicht gegossen – Ausnahme sind Immergrüne an frostfreien, trockenen Tagen.