Gießanleitung
Rosmarin richtig gießen
Wie oft Rosmarin gießen? Rosmarin im Topf gießen Sie im Sommer an einem sonnigen Standort etwa alle 8 Tage mit rund 1 Liter pro Topf. Im Beet reicht meist Regen. Im Topf nur gießen, wenn die Erde gut abgetrocknet ist. Nie im Wasser stehen lassen.
Wasserbedarf von Rosmarin
Trockenheit vertragen sie gut, Staunässe nicht. Erst gießen, wenn die obere Erdschicht deutlich abgetrocknet ist. Rosmarin (Salvia rosmarinus) hat einen sehr geringen Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Rosmarin Wasser braucht
- Zu viel Wasser: weiche, gelbe oder glasige Blätter, muffiger Geruch der Erde. Bei Rosmarin die häufigste Ursache für Probleme.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Gewichtsprobe: Ein frisch gegossener Topf ist deutlich schwerer – mit etwas Übung erkennt man Durst durch Anheben.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Wasser im Untersetzer stehen lassen: Nach 20–30 Minuten abgießen, sonst droht Wurzelfäule.
Rosmarin gießen im Jahresverlauf
Im Frühjahr und Herbst genügt meist die Hälfte der Sommermenge. Im Winterquartier Rosmarin nur so viel gießen, dass der Ballen nicht völlig austrocknet.