Gießanleitung
Sellerie richtig gießen
Wie oft Sellerie gießen? Sellerie im Beet gießen Sie im Sommer an einem sonnigen Standort etwa alle 2 Tage mit rund 9,5 Liter pro m². Stammt aus Sumpfgebieten und verträgt keine Trockenheit – viel und regelmäßig gießen.
Wasserbedarf von Sellerie
Gleichmäßig feucht halten, besonders während Blüte und Fruchtbildung. Lieber seltener und durchdringend als täglich ein wenig. Sellerie (Apium graveolens) hat einen sehr hohen Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Sellerie Wasser braucht
- Zu wenig Wasser: schlaffe, eingerollte oder vom Rand her braune Blätter. Sellerie reagiert darauf schnell.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Spatenprobe: Nach dem Gießen einen Spatenstich tief nachsehen, ob das Wasser bis in 20–30 cm Tiefe angekommen ist.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Über Blätter und Blüten gießen: Das fördert Pilzkrankheiten. Wasser gezielt an den Wurzelbereich geben.
Sellerie gießen im Jahresverlauf
Im Frühjahr und Herbst genügt meist die Hälfte der Sommermenge. Im Winter wird im Beet nicht gegossen – Ausnahme sind Immergrüne an frostfreien, trockenen Tagen.