Überwinterungsanleitung
Orangenbaum richtig überwintern
Wie überwintert man Orangenbaum? Orangenbaum überwintert am besten bei 8–12 °C und so hell wie möglich. Eingeräumt wird sobald die Nächte unter 5 °C fallen, im Durchschnitt Ende September. Gut geeignet sind: Keller mit Fenster, Wintergarten (kühl), Treppenhaus / kühles Zimmer.
Das richtige Winterquartier für Orangenbaum
Immergrün und frostempfindlich – hell, kühl und gleichmäßig leicht feucht. Orangenbaum verträgt kurzzeitig etwa 3 °C; dauerhaft wohl fühlt sie sich im Winter bei 8–12 °C. Gut geeignet sind: Keller mit Fenster, Wintergarten (kühl), Treppenhaus / kühles Zimmer.
Licht im Winter
Hell – immergrün, braucht so viel Licht wie möglich. Je wärmer das Quartier, desto mehr Licht ist nötig – Wärme ohne Licht führt zu Blattfall und langen, weichen Trieben.
Orangenbaum im Winter gießen
Im Winter wächst Orangenbaum kaum und braucht deutlich weniger Wasser als im Sommer. Richtwert im kühlen, hellen Quartier: etwa alle 10–14 tage, ballen nie austrocknen lassen. Staunässe im Untersetzer sofort entfernen.
Orangenbaum einräumen: Schritt für Schritt
- Vor dem Einräumen Blätter und Triebe auf Schädlinge wie Schildläuse, Spinnmilben oder Weiße Fliege kontrollieren.
- Welke Blüten, trockene Blätter und kranke Triebe entfernen; herabgefallenes Laub vom Topf nehmen.
- Nur leicht auslichten – stärkerer Schnitt folgt, falls nötig, im Frühjahr.
- Den Topf nicht direkt auf kalten Stein stellen, sondern auf Holz oder eine Dämmplatte.
- An milden Tagen lüften und alle zwei Wochen auf Schädlinge und Schimmel prüfen.
Im Frühjahr ausräumen
Ausgeräumt wird nach den Eisheiligen, wenn keine Nachtfröste mehr drohen – im Durchschnitt Mitte Mai. Gewöhnen Sie Orangenbaum ein bis zwei Wochen lang an einem schattigen, windgeschützten Platz an die Sonne, sonst drohen Blattverbrennungen. Danach langsam mehr gießen und mit dem Düngen beginnen.