Gießanleitung
Efeutute richtig gießen
Wie oft Efeutute gießen? Efeutute im Topf gießen Sie im Sommer an einem halbschattigen Standort etwa alle 6 Tage mit rund 1,5 Liter pro Topf. Sehr pflegeleicht; lieber zu trocken als zu nass halten.
Wasserbedarf von Efeutute
Fingerprobe statt fester Tage: Die meisten Zimmerpflanzen sterben an zu viel, nicht an zu wenig Wasser. Efeutute (Epipremnum aureum) hat einen geringen Wasserbedarf. Standort, Erde und Wetter verschieben das Intervall deutlich – die Werte oben sind daher Richtwerte, die Fingerprobe hat immer Vorrang.
Woran Sie erkennen, ob Efeutute Wasser braucht
- Zu viel Wasser: weiche, gelbe oder glasige Blätter, muffiger Geruch der Erde. Bei Efeutute die häufigste Ursache für Probleme.
- Fingerprobe: Den Finger zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist sie dort trocken, wird gegossen.
- Gewichtsprobe: Ein frisch gegossener Topf ist deutlich schwerer – mit etwas Übung erkennt man Durst durch Anheben.
Typische Fehler beim Gießen
- Täglich ein bisschen gießen: Das Wasser bleibt oben, die Wurzeln bleiben flach und die Pflanze wird anfälliger für Trockenheit.
- In der Mittagshitze gießen: Ein Großteil verdunstet. Besser früh morgens, notfalls abends.
- Wasser im Untersetzer stehen lassen: Nach 20–30 Minuten abgießen, sonst droht Wurzelfäule.
Efeutute gießen im Jahresverlauf
Im Winter wächst Efeutute kaum: Das Gießintervall etwa verdoppeln, trockene Heizungsluft aber durch gelegentliches Besprühen oder eine Schale Wasser ausgleichen.